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BTC’ler des Jahres 2010 Petra Thiele
Petra, du bist seit 1999 im BTC. Wie bist du eigentlich auf den Verein aufmerksam geworden? Eigentlich habe ich mich nie richtig für das Vereinsleben begeistern können. Es war auch nie meine Absicht, in einen Verein einzutreten. Aber durch Bärbel Randzio und Karola Herrmann, die mir immer viel über die Laufabteilung erzählt haben, bin ich dann doch neugierig geworden und einfach mal mitgegangen. So hat dann alles seinen Lauf genommen.
Was ist das Besondere am BTC für dich persönlich? Wie gesagt, ich wollte nie in einem Verein aktiv Sport betreiben. Aber durch die Langlaufabteilung habe ich erfahren, dass es doch nicht ganz so schlecht ist. Was mich immer noch begeistert ist der Zusammenhalt und die enge Verbindung in dieser Abteilung.
Gibt es für Dich ein besonders einprägsames Ereignis, dass du während deiner Mitgliedschaft erlebt hast? Die Unterstützung seitens des Vereins, bzw. der Verantwortlichen, bei der Einführung meiner neuen Seniorengruppe, hat mich sehr verblüfft. Wie sehr sie hinter meiner Idee standen und mich dabei immer wieder bestärkt haben war grandios.
Du sprachst gerade schon einige deiner Gruppen an. Wie lässt sich denn deine Übungsleiterinnentätigkeit mit dem Beruf und dem Privatleben vereinbaren? Dadurch, dass ich das Glück habe und nicht mehr so viel arbeiten gehen muss, lässt sich das Training und die Arbeit gut vereinbaren. Hinzu kommt, dass mir meine Familie den Rücken frei hält und ich mich so voll und ganz meinen Senior/innen und den anderen Teilnehmer/innen widmen kann.
Was bedeutet die Auszeichnung für dich persönlich? Zunächst einmal war ich völlig überrascht, als ich die Auszeichnung erhalten habe. Im ersten Moment konnte ich das gar nicht richtig realisieren. Aber natürlich war das ein schöner Augenblick. Außerdem merke ich, dass der Verein hinter meiner Arbeit steht und das ist natürlich ein schönes Gefühl.
Welche Motivation treibt dich Woche für Woche an, um mit diesen Teilnehmer/innen zu arbeiten? Die Begeisterung und Vorfreude mit der meine Senior/innen und Hockergymnast/innen jede Woche zum Training kommen. Besonders ist auch die Entwicklung, die sie in den letzten Monaten durchgemacht haben und sich nach jeder Übungseinheit total entspannt fühlen und mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. Eine große Rolle spielt natürlich auch die Anerkennung, die ich von ihnen erfahre und sie mir von ihren Fortschritten berichten. Das macht mich dann besonders stolz.
Gibt es noch Ziele, die du für die Zukunft in Angriff nehmen möchtest? Mir ist es wichtig, dass die Senioren eine Lobby erhalten und sich diese Gruppe weiter entwickeln kann. Ein Ziel ist auch noch weitere Senioren für den Sport zu mobilisieren. Denn die älteren Mitglieder können im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch noch Sport aktiv betreiben. Das bestätigen mir meine Seniorinnen und Senioren jede Woche aufs Neue. Die Auszeichnung gibt natürlich zusätzlichen Ansporn für meine Ziele.
BTC’ler des Jahres 2009 Team Leichtathletik
Einer langjährigen Tradition folgend wird auf jeder Jahreshauptversammlung der "BTCler des Jahres" vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Person, die sich im vergangenen Jahr in besonders herausragender Weise für die Belange des Vereins eingesetzt hat.
Im Jahre 2009 gab es erstmalig gleich drei Preisträger, nämlich das "Team Leichtathletik" mit
(v. l. n. r.) Rudolf Winkler, Silke Wleklik und Kenan Okyay.
Die drei haben viel Zeit und Mühe in die Kinder- und Jugendarbeit des Vereins - über die üblichen sportlichen Angebote hinaus - investiert: So gab es im letzten Jahr zahlreiche zusätzliche Aktivitäten für die jüngeren Sportlerinnen und Sportler (z. B. Bastelaktionen, Wochenendfahrten, Tagesausflüge, eine große Karnevals-, Halloween- und Weihnachtsfeier), welche die drei Trainer unermüdlich organisierten. So erhielten sie mehr als verdient den Titel "BTCler des Jahres". Kenan Okyay wurde außerdem zum 1. Vorsitzenden, Rudolf Winkler zum 2. Vorsitzenden des Vereinsjugendausschusses gewählt.
BTC’ler des Jahres 2008
Heiner Nolte
Ausdauer und Beständigkeit sind die Eigenschaften, die den Titelträger des Jahres 2008, Heiner Nolte, in besonderer Weise kennzeichnen. Als Teenager von 14 Jahren trat er in den BTC ein. Geturnt wurde damals noch in den Sportstätten der Zeche Julia, wo Heiner schon vor 1952 oft genug in den Turnstunden des BTC vorbeischaute. Da aber seine große Liebe dem Schwimmsport galt, suchte er zunächst einen Verein mit Schwimmabteilung und fand ihn im TUS O7 Herne.
Letztlich aber gab seine Verbundenheit zu den Kumpels aus der Nachbarschaft wie Paul Wascinski, Friedhelm Heisel, Heinrich Krautscheid den Ausschlag dafür, dass der Schwimmfreund die Badehose an die Seite legte und sich an die Geräte schwang.
Aus dem jungen Turner wurde mit den Jahren und Dank der Volkslaufbewegung nebenher auch ein Läufer und als solcher fand er sich bei den verschiedensten Laufwettbewerben (u. a. Kreiswaldlaufmeisterschaften, Lette-Lette Münsterland Staffellauf, Nürburgringlauf) dann und wann mal auf dem Treppchen wieder.
Als Heiner Nolte 1972 von Herne nach Witten zog, blieb er dennoch seinem Verein und seinen Turnbrüdern der Männerabteilung als aktives Mitglied erhalten. Und auch als er familiär- und berufsbedingt keine regelmäßigen Turnstunden mehr besuchen konnte, hielt er stets den Kontakt zu seinen Vereinskameraden. Im Jahr 2003 schließlich wurde er für sage und schreibe 50-jährige Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet.
Beständigkeit erkennt man auch an anderer Stelle: Seit Heiner Nolte 1974 erstmals das Sportabzeichen absolvierte, hat er bis heute nur ein einziges Jahr verletzungsbedingt auslassen müssen und strickt so in 2009 an seinem 35.(!) Sportabzeichen. Ebenso war er beim Deutschen Turnfest in Stuttgart im Jahr 1973 sowie bei allen acht nachfolgenden Turnfesten erfolgreicher Turnfestsieger. Und nicht nur das: Dank seines Schwimmtalents, das er hier dann doch wieder ausspielen konnte, war er stets in den vorderen Rängen. In Frankfurt 1983 war er 33. von über tausend Teilnehmern. Inzwischen belegt er in seiner Altersklasse regelmäßig den ersten oder zweiten Platz.
Auch der aktiven Mitarbeit im Vereinsvorstand hat sich der inzwischen mehrfache Großvater nicht verschlossen. Was aber besonders beeindruckt, sind Heiner Noltes Jahrzehnte lange sportliche Präsenz und seine stille Treue zu BTC.
BTC’ler des Jahres 2007
Theo Huchrak Zum BTCler des Jahres 2007 wurde das langjährige Vorstandsmitglied Theodor Huchrak gewählt.
Theodor Huchrak, Jahrgang 1925, seit 1970 BTC Mitglied gehörte zu den frühen Mitgliedern der Männerabteilung und war noch vor der Gründung der Langlaufabteilung ein ambitionierter Langläufer. Seit der Gründung unserer Wanderabteilung im Jahre 1972 hat er sich dieser Gruppe als Fachwart und Wanderführer von der ersten Stunde an angenommen. Über 35 Jahre plante er die BTC Wanderungen und führte seine Wanderschar durch die Grüngebiete unserer Region, bis er im letzten Jahr schwer erkrankte und zum Bedauern seiner zahlreichen Sportfreunde am 02. Februar 2008 verstarb. Mit seinem plötzlichen Tod ist ein treuer und liebenswerter Sportfreund aus unserer Mitte herausgerissen.
Im Baukauer Turnclub wusste man das ungewöhnliche Engagement des Turnbruders Theodor Huchrak zu schätzen. Im Jahr 1984 erhielt er den Gauehrenbrief des Emscher-Ruhr-Turngaues. Bei der Sportlerehrung im Jahre 2002 erhielt er die Ehrenplakette der Stadt Herne für verdienstvolle Mitarbeiter der Sportvereine. Mit der Wahl zum BTCler des vergangenen Jahres 2007 wurde dem schon schwer Erkrankten die Zuneigung und Wertschätzung seiner Vereinsfreunde deutlich gemacht.
BTC’ler des Jahres 2006
Lothar Rogalla Bei der Jahreshauptversammlung 2007 wurde Lothar Rogalla zum BTCler des Jahres 2006 ernannt. Der ehemalige Vereinsvorsitzende war sichtlich gerührt über diese Ehre. 9 Jahre lang stand Lothar Rogalla als Vereinschef an der Spitze des BTC und war maßgeblich war er an der Weiterentwicklung des BTC vom Turnclub zum modernen Sportverein beteiligt.
Lothar Rogalla wurde 1951 geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der Polizeibeamte kurz vor dem Ruhestand darf sich mittlerweile auch zweifacher Opa nennen. Fußball und Tennis waren früher seine Leidenschaft. Seit er, aufgrund einer Knieverletzung, diesen Sportarten nicht mehr nachgehen darf, ist Lothar als Walker in der Langlaufabteilung heimisch und unterstützt immer noch hilfreich die Abteilung und natürlich den gesamten Verein.
Über seine Tochter Iris, Mitglied der Volleyballabteilung, lernte Lothar den BTC kennen. Als der damalige Vorsitzende Bernd Zumbusch sich nach einem Nachfolger umschaute, gab es auch Gespräche mit dem „Vereinsneuling“ Lothar. Dieser erklärte sich bereit, das Vereinsruder zu übernehmen. Obwohl – oder vielleicht gerade weil er den BTC nicht von Kindesbeinen auf kannte, brachte er viele neue Ideen und jede Menge Schwung in den Verein. Er war Begründer des Ältestenrates und ernannte Werner Vaegs zum Ehrenvorsitzenden. Schnell war der Frischling zu einem gestandenen Vorsitzenden geworden und allerseits akzeptiert. Aus privaten Gründen stellte er sich im Jahre 2006 nicht mehr der Wahl.
Die Wahl zum BTCler des Jahres war sicherlich noch einmal ein Dankeschön für die ganze geleistete Arbeit und das Engagement, das Lothar für den BTC zeigt(e).
BTC`ler des Jahres 2005
Dieter Rentemeister
Dieter wurde 1949 geboren, ist verheiratet und hat 2 erwachsene Töchter. Eigentlich kommt er vom Handball. Viele Jahre war er Torwart bei DJK- Elmar, wo er zum Ende seiner Laufbahn im Jahre 1997 mit großen Ehren verabschiedet wurde. 1983 folgte er seiner Frau Angelika, welche sich schon seit Jahren in der Mittwochsgruppe wohl fühlte, in den Baukauer Turnclub.
Richtig heimisch wurde er, als er Anfang der Neunziger in die 1989 gegründete Abteilung Hobbyvolleyball eintrat. Als geborener Ballsportler liegt ihm das wohl ganz besonders, denn Jedermann "bewundert" seine gekonnten Rückhandbälle. Nachdem Thomas Gerling aus beruflichen Gründen die Gruppe immer seltener trainieren konnte, übernahm er nach und nach die Fäden. Wie seine zahlreichen Freunde es schon seit langem wissen, zeigt er auch im BTC immer wieder eine außergewöhnliche Kameradschaft und insbesondere auch große Fürsorge für seine Mitspieler und Mitspielerinnen. Dank seiner Fähigkeit, auf Leute unterschiedlichster Art einzugehen, versteht er es, jede aufkommende Streitfrage mit nur wenigen Worten zur Zufriedenheit aller zu klären. Nicht umsonst schließen sich immer wieder neue Mitglieder den Hobbyvolleyballern an und fühlen sich sofort wohl. Druckvoll steuert er das Training - und nicht nur das, er initiiert Volleyball-Turniere, Fahrten zu internationalen Treffs in Belgien, Fahrradfreizeiten um Pfingsten und vieles mehr. Er sorgt dafür, dass sich die deutlich dehnbare Bandbreite an mehr oder weniger begabten Talenten im Alter zwischen etwa 35 bis fast 80 in der Hobby-Gruppe wohl aufgehoben fühlt. Mit einem Schulterklopfen muntert er so manchen "müden" Sportler wieder auf. Auch wissen die "Hobby-Volleyballer" die tollen Grillfeten im großen Garten der Rentemeisters zu schätzen.
Schon vor einigen Jahren war Dieter im Vorstand aktiv und seit 2004 ist er nun wieder als männlicher Beirat vertreten. Hier ist auch seine bereitwillige Beteiligung an der Planung und Durchführung von Festlichkeiten jeder Art für den Verein hervorzuheben. Insbesondere bei der Organisation rund um den Verkauf von Getränken und Speisen bei Veranstaltungen in der Sporthalle am Westring sorgt er dafür, dass es keine Pannen gibt. Doch eigentlich springt er überall dort ein, wo sich eine Lücke auftut und schnelles Handeln nach sorgfältiger Planung notwendig ist.
Doch nicht nur im Verein tut er sich hervor. Alle, die ihn näher kennen, wissen seine Hilfsbereitschaft zu schätzen. So kann man sich auch privat immer auf ihn verlassen! Denn, wenn es darum geht, irgendwo zu helfen, ist Dieter einer der Ersten, die sich dazu bereit erklären. So kamen nicht selten seine Freunde in den Genuss seiner tatkräftigen Hilfe beim Umbau ihrer Altbauten, und das oftmals über viele Monate hinweg.
Radfahren ist übrigens eine weitere Leidenschaft von Dieter, mehrmals im Jahr finden Radtouren im kleinen und größeren Familienkreis statt. Und jedes Jahr gibt es eine einwöchige Männerfahrt von rund einem halben Dutzend verschworener Vereinsmitglieder mit Eigenverpflegung und vorhergehender gemeinsamer Planung.
BTC’ler des Jahres 2004 Willi Kersting und Martin Paschen (oder: Laufsocken auf Halbmast) Nach der Jugendturnwartin Mechthild Kuklinski im Jahre 2002 und dem Fachwart für Verwaltung und Logistik, Walter Beckmann, in 2003 wurde im Jubiläumsjahr unseres Vereins erstmals ein Lauf-Duo als BTC’ler des Jahres gewählt. Diese Ehrung erhielten Willi Kersting und Martin Paschen weniger wegen ihrer (sicherlich auch erwähnenswerten) läuferischen Leistungen, sondern weil sie den Baukauer Turnclub im Jahr seines 125-jährigen Bestehens mit einem, sämtliche Abteilungen des Vereins erfassenden Jubiläumsfilm präsentierten - und dies auf sehr spannende und sehenswerte Art und Weise!!! Einige von euch sind bereits in den (wirklichen!) Genuss gekommen, den Kurzfilm, der zum Beispiel im Rahmen des Jubiläumsfestaktes im März 2004 im Archäologischen Museum gezeigt wurde, zu sehen. Den Übrigen zum Trost: Der Film wird demnächst in der Geschäftsstelle käuflich zu erwerben sein. Wir informieren euch rechtzeitig… Wer kennt sie nicht - unsere Sportler des Jahres 2004 - Willi Kersting und Martin Paschen?? Willi Kersting, 63 Jahre jung, ist seit fast zwei Jahrzehnten dabei. Der sympathische Sportler, der seit seinem Vereinsbeitritt der Langlaufabteilung treu blieb, lief die 10 km in seiner Sturm- und Drangzeit locker in 36 Minuten, was nur den wenigsten Läufern in ihrer Laufbahn gelingt. In den Jahren 1986 und 1988 gewann der dreifache Vater (einer äußerst sportlichen Familie) den vereinsinternen Langlaufpokal. Dank seiner langjährigen medientechnischen und journalistischen Berufserfahrung – er leitet ein Fernsehstudio - war der passionierte Bergsteiger und Skifahrer sicherlich prädestiniert dafür, seinen Verein im Jubiläumsjahr filmisch zu dokumentieren. Der Zweite im Bunde - Martin Paschen. Die Läuferinnen und Läufer unter euch werden ihn kennen. Nicht nur wegen seiner stets freundlichen Art, nein, der 38-Jährige trägt seine Laufsocken konsequent „auf Halbmast“. (‚Wenn ich sie nicht ganz stramm nach oben ziehe, rutschen sie doch!’ Aha.) Und weil er häufig spät dran ist, kommen alle Läufer/innen und Walker/innen, an denen er – freundlich grüßend - bis zur „Gruppe Uno“ vorbeiflitzt, in den optischen Genuss dieses postmodernen Anblickes!!! Der flinke Läufer ist seit 1996 im BTC aktiv und absolvierte im gleichen Jahr seinen ersten Marathon, dem noch drei Weitere folgen sollten. Bei den alljährlichen Bahnläufen der Langlaufabteilung ist Martin dabei - nicht nur als rasanter Rundendreher, sondern auch – die Filmkamera gezückt – am Sportplatzrand. Der FC Bayern- und VfL Bochum-Fan hat durch seine berufliche Tätigkeit als Servicetechniker ebenfalls maßgeblich zu dem gelungenen Jubiläumsfilm beigetragen. Beide Läufer konnten nicht widerstehen, als ihr gemeinsamer Vorsitzender sie während des Biathlons (mit gewohntem Charme) beiläufig becircte, ein kleines BTC-Filmchen zu drehen. Und das war gut so. Wir dürfen gespannt sein, wer in diesem Jahr zur BTC’lerin/zum BTC’ler des Jahres gekürt wird… die Messlatte hängt hoch.
BTC’ler des Jahres 2003 Walter Beckmann
BTC’ler des Jahres 2002 Mechthild Kuklinski
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