Tae-kwon-do

„TAE – KWON – DO“
TAEKWONDO – GRUNDWISSEN!

„Was bedeutet das – DO – im Taekwondo“

Es ist wichtig zu wissen, dass jeder Proband viele Jahre benötigt, um seinen 1. DAN - Meistergrad im Taekwondo erwerben zu können. Jeder Sportler, jede Sportlerin muss im sportlichen Werdegang viele KUP - Prüfungen, das sind Schülerprüfungen, absolvieren, um sein/ihr Ziel zu erreichen.

Dies setzt viel Disziplin, Training, körperliche und geistige Weiterbildung voraus.
Der Kampfsport Taekwondo hat, wie viele andere Kampfsportarten auch, sehr viel mit Disziplin zu tun, dies wird sehr oft von den Sportler/innen und Eltern unterschätzt. Es geht nicht nur darum, das Kind oder den Jugendlichen zum Kampfsport zu schicken damit „er“ oder „sie“ lernt, sich auf der Strasse zu behaupten. Ein ganz wesentlicher Faktor ist das Wissen, sich in Notwehr verteidigen zu können, aber auch Schwächeren zu helfen und nie das Erlernte zu missbrauchen. Das ist mit „DO“, dem richtigen Weg und der richtigen geistigen Haltung gemeint.

Taekwondo basiert auf einer Kampfkunst der Selbstverteidigung, die für sich und andere ein Abwehrsystem gegen Gewalt darstellt. Ein gut ausgebildeter Taekwondo-Sportler wird nie das Erlernte missbrauchen. Er /sie weiß um sein/ihr Können und wird nur im äußersten Notfall von diesem Gebrauch machen. Schwarze Schafe gibt es immer und überall, ein richtiger Kampfsportler ist kein Schläger und möchte nicht mit solchen Individuen im gleichen Atemzug genannt werden.
Wir sind Sportler und Sportlerinnen wie Andere auch, leider gibt es aber immer wieder Schüler, DAN-Träger aber auch Trainer und Übungsleiter die bei ihrer Ausbildung dieses Wissen weder erlernt, gehört noch gelesen haben, um dies ihren Schülern weiter zu vermitteln. Es besteht die Gefahr, dass aus Unkenntnis und undiszipliniertem Verhalten unsere Sportart falsch verstanden und interpretiert wird und somit ein negatives Bild in der Öffentlichkeit entsteht - dies gilt übrigens für alle Kampfsportarten.
Jeder Interessierte, sollte sich erst ein eigenes Bild machen und sich richtig informieren bevor er oder sie sich ein Urteil über Kampfsport erlauben und somit im Vorfeld keine negativen Aussagen oder Kommentare von sich geben!

„Der Weg vom Schüler zum Meister im TKD“

Die Vorbereitungszeit für alle Probanden ist sehr umfangreich da in allen Prüfungsbereichen einige Änderungen vorgenommen wurden die jedem Prüfling enorme Leistungen abverlangen. Jeder Schüler muss bis zum Erreichen seines 1. DAN / POOM 10. KUP-Prüfungen ablegen. Diese werden durch Kennzeichnung von Gurtfarben – weiß bis schwarzer Schärpe dargestellt. Je dunkler die Gurtfarbe wird, um so schwieriger und umfangreicher werden die Prüfungsabläufe. Hierzu möchte ich einmal aufzeigen, welche sportlichen Kriterien ein Proband, der den 1. DAN / POOM ablegen möchte, können muss:

Hand- und Fußtechniken - (Angriff- und Abwehrtechniken in allen Körperebenen), Hyongs - (Ablaufdiagramme von Hand-, Fuß-, und Sprungtechniken), Ilbo-Taeryon - (abgesprochener Kampf), Chokki-Taeryon - (Angriffs- und Abwehrtechniken nur mit den Füßen), Hosinsul - (Selbstverteidigung), Chaju-Taeryon – (Semi- und Vollkontakt / Semi = Leichtkontakt ohne Schutzkleidung / Vollkontakt = Kampfweste, Kopf-, Mund-, Tief-, Ellenbogen-, und Schienbeinschutz) und Kyok-pa - (Bruchtest = Zerschlagen von Brettern, Steinen, Dachpfannen usw.).

All diese Prüfungskriterien müssen die Probanden in einer mehrstündigen Prüfung absolvieren. Außerdem muss vor der praktischen, die mündliche Prüfung im TKD abgelegt werden.

Diese wird an einem Trainingsabend vor der DAN / POOM – Prüfung von allen Probanden abgefragt und mit Punkten bewertet.

Auch diese Bewertung ist für das Gesamtergebnis relevant.
Der 1. sowie alle weiteren Meistergrade (9. DAN-Grade) erfordern ein hohes Maß an Disziplin und Lernbereitschaft, da mit jedem weiteren DAN-Grad die entsprechende körperliche und geistige Entwicklung und Ausbildung einher gehen.

 

Alle DAN – Träger sind Lehrmeister für ihre Schüler!

Ich sehe mein Ziel als Trainer und Übungsleiter im Kampfsport Taekwondo in erster Linie darin, dass jeder Sportler seinen Körper fit und leistungsfähig aufbaut und somit seine Lebensqualität steigert und darin, dass jeder Sportler den Geist der Fairness und der Disziplin, den (Taekwon)“DO“ versteht und verinnerlicht.